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nrwdarter1989

Unregistered

22

Wednesday, August 1st 2012, 11:39pm

Also meiner Ansicht nach gibt es zwei Gruppen im Dart. Auf der einen Seite die Alteingesessenen. Sie vertreten die Meinung das Alkohol einfach zum Dartsport gehört, weil es eben ein Kneipensport ist. Anerkennung von Darts in der Gesellschaft ist völlig egal, und olympische Spiele hat man auch nicht nötig. Vorurteile werden so nie abgebaut, aber das ist auch egal. Man ist halt eine Randsportart und fertig. Und so wird auch Jungdartern immer wieder empfohlen vor Spielen einen zu heben. Es ist einfach ein Teufelskreis. Zu der Gruppe gehört eben auch Roland Scholten. Was ich bedenklich finde ist das er das anscheinend bei Exhibitions auch noch verbreitet, und als Tipp gibt zu trinken :popohaue: Er sagt es zwar nicht direkt, aber wenn man als Profi sagt: ,,Wir brauchen Alkohol´´, werden es ihm viele nacheifern.

Und dann gibt es noch die Gruppe derer die den Dartsport weiter bringen wollen. Der geregelte Ligasport soll aus den Kneipen raus. Alkoholverbot um Wettbewerbsverzerrung zu vermeiden und Stereotypen abzubauen. Bessere Dopingkontrollen. Den Sport gesellschaftsfähig machen und so endlich als Sportart anerkannt werden. Den ultimativen Ritterschlag einer Sportart erhalten und olympisch werden. Keiner will die Wurzeln aus der Kneipe leugnen, man will den Sport nur weiterentwickeln.

Irgendwie müssen sich diese beiden Gruppen verständigen.

oms

Unregistered

23

Wednesday, August 1st 2012, 11:49pm

Nur eins stört mich, nämlich diese Frage:,,Ist Doping grundsätzlich verwerflich?´´: Ja, es ist schlicht und einfach ein Betrug. Man betrügt erstens die sauberen Sportler die im Training und im Wettkampf das letzte aus sich rausholen. Und zweitens betrügt man sich selbst, weil man die erzielten Leistungen über die man sich freut eigentlich gar nicht erreicht hätte. Der olympische Eid beinhaltet nicht umsonst auch das Bekenntnis nicht zu dopen. Dazu macht der Sportler sich kaputt, und ich hab da eine etwas sozialere Ader als du und finde das solche Leute krank(körperlich nicht geistig!) sind. Und Kranken muss man helfen! Es gab mal eine tolle Reportage über systematisches Doping in der DDR, die Sportler haben heute alle schwere chronische Nachfolgeerkrankungen.


Eben weil ich weiß, dass ich da relativ zynisch darüber denke würde ich mich, wenn ich darüber abstimmen müsste, vermutlich enthalten. Beim nochmaligen Durchlesen meines Beitrags habe ich festgestellt, dass ich zu ungenau in der Verwendung der Begrifflichkeiten war.

Zur Klärung: Meine Annahme ist gerade, dass Doping die Einnahme verbotener, nicht zwingend leistungssteigernder Substanzen, ist.

Betrug wird es da dann nur dadurch, dass es eine sanktionierende Norm gibt (Wobei man hier trefflich über den Betrugsbegriff streiten könnte, ich denke aber, dass wir da gerade vom selben sprechen, auch wenn wir uns unsauber ausdrücken). Wenn es Regeln gibt, müssen sich aus Fairnessgründen alle daran halten. Somit, und in diesem Kontext, ist Doping verwerflich.



Jetzt gehe ich von einer anderen Annahme aus: Ich gebe alle Mittel zur Verwendung frei, auch damit habe ich eine strukturelle Gleichheit geschaffen. Hier wäre Doping dann unter dem Gesichspunkt der Einnahme leistungssteigernder Mittel zu verstehen. Hier kann man meiner Ansicht nach nicht mehr von Betrug sprechen.

(über den "Selbstbetrug", das Wort finde ich übrigens gerade sehr schwierig, und "eigentlich" möchte ich mich gerade nicht auslassen, da habe ich eine sehr positivistische Einstellung: Die Uhr zeigts an, somit ists Fakt).

Die Ableistung eines Versprechens bei dem eine empirisch nicht nachgewiesene Entität als Zeuge angerufen wird und die nicht rechtsverbindlich ist halte ich für ein reines Lippenbekenntnis aus Traditionsgründen (Bsp: Olympischer Eid, Hippokratischer Eid; Vereidigung von Soldaten, Ministern, Beamten- hier kann man über die Rechtsverbindlichkeit streiten. Eide, die rechtliche Konsequenzen auslösen zb bei der Zeugenvernehmung oder bei der eidestattlichen Erklärung nehme ich hier aus) -> mithin also Schwachsinn (meiner Meinung nach, derjenige, der darin eine tiefere Bedeutung sieht, möge sich bitte von dieser Aussage nicht angegriffen fühlen; ich respektiere die zu Grunde liegenden Glaubenssätze hierzu ohne Einschränkung, finde das aber dann nicht diskussionswürdig, weil ich auch meine Meinung dazu habe)

Zur Schädigung der Sportler: Jedes Extrem ist auf Dauer schädlich, wer sich in den sportlichen Höchstleistungsbereich begibt, tut dies auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Die Spätfolgen treffen jeden, ob mit oder ohne Doping (unter der oben zweitgenannten Prämisse). Vor diesem Hintergrund muss jeder seine Entscheidungen selbst treffen und darf dann hinterher aber bitte auch nicht jammern. Jeder nach seiner Facon. Lediglich bei Personen, die nicht einwilligungsfähig sind, und bei Tieren würde ich hier eine gesetzliche Regelung befürworten, die aber weit oberhalb von Sportordnungen angesiedelt sein müsste. Wo aber erwachsene Personen hier besonders schutzbedürftig sein sollte, erschließt sich mir nicht.

Ob und inwieweit das gezielte Doping in totalitären Systemen hier unter dem Gesichtspunkt der bedingten Freiwilligkeit herangezogen werden kann, können wir gerne besprechen, das hat aber mit meinem eigentlichen Punkt nichts zu tun. Stichwort freiwillig: Dein Problem; Stichwort unfreiwillig: Misshandlung durch das Regime.
Edith: weitere Präzisierung: mit "das Geld, das in die gesamte Dopingangelegenheit gesteckt wird" meine ich nicht nur die Beschaffung der Substanzen, sondern auch den gesamten Kontrollmechanismus, die Labore, die Forscher etc...

Andi M

Unregistered

24

Wednesday, August 1st 2012, 11:55pm


Irgendwie müssen sich diese beiden Gruppen verständigen.
oder es gibt einen Split. Wäre ja nicht das erste Mal.

Aus meiner Sicht wäre das gar nicht so schlecht : die eine Gruppe kann in der Kneipe weitersau... äh spielen, die andere wird völlig korrekt dem olympischen Geist entsprechend ihren dann natürlich gesellschaftlich anerkannten Sport ausüben. Um sich dann immer noch gegenseitig angiften zu können, gibts ja dartn.de.


Ich selber pendle dann nach Lust und Laune zwischen den Gruppen hin und her und gifte mich einfach selber an. Und trinke einen darauf.

lG

Andi

nrwdarter1989

Unregistered

25

Thursday, August 2nd 2012, 12:13am

Bis zur Frage: ,,Paul -that would be a totally new modern way. How does the alcohol fit in?´´, runterscrollen. Um die Passage geht es.

Oms: Zunächst einmal ist der Begriff: ,,Doping´´ klar geregelt. Ich habe jetzt keine Lust zu zitieren also fasse ich mal sinngemäß zusammen, was in meinem Lexikon steht. Dort wird geschrieben das Doping nur begangen wird wenn es sich um ein für den betreffenden Sport leistungssteigernde Mittel handelt.
Doping ist schlicht und einfach in meiner Wertevorstellung unethisch. Warum betreibe ich einen Sport wenn ich mich mit Drogen vollpumpen muss um gewünschte Ziele zu erreichen. Andere die sich an die Regeln halten und nicht dopen erreichen dann wegen solcher Leute ihre Ziele nicht.
,,Jetzt gehe ich von einer anderen Annahme aus: Ich gebe alle Mittel zur Verwendung frei, auch damit habe ich eine strukturelle Gleichheit geschaffen. Hier wäre Doping dann unter dem Gesichspunkt der Einnahme leistungssteigernder Mittel zu verstehen. Hier kann man meiner Ansicht nach nicht mehr von Betrug sprechen´´(oms), dieser Satz macht mich sogar wirklich wütend. Das wiederspricht wirklich jeglichem Sportgeist. Man hört leider immer wieder Leute die sagen: ,,Gebt doch einfach alle Dopingmittel frei, dann ist die Chancengleichheit doch da´´. Ich könnte hier Stundenlang über Ethik schreiben, aber ich bin recht müde. Der Sinn des Sports ist doch seine Ziele alleine, mit seinem eigenen Körper zu erreichen. Ich bin kein großer Rhetoriker also weiß ich nicht wie ich es anders Ausdrücken soll.

Außerdem kann ich nicht glauben das Leistungssport ohne Doping genauso ungesund ist wie der jahrelange Medikamentenmissbrauch bei einem Sportlerleben mit Doping.


Puhh: Deine Beiträge sind gut aber anstrengend oms :daumen:

Und Andi M: Der Split müsste sich aber so vollziehen das die WDF der ,,trockene´´ Verband wird. Sonst wäre es nicht möglich olympisch zu werden ;)

oms

Unregistered

26

Thursday, August 2nd 2012, 12:26am

en chanté... mag sein, dass der Begriff (je nach Lexikon) geregelt ist, deshalb habe ich spezifisch definiert, von was ich da gerade spreche. Nicht, dass wir da aneinander vorbeireden.
aber, lass mich Dir noch was zeigen (inwieweit die Quelle seriös ist, vermag ich nicht zu beurteilen). Ich vermag mir aber tatsächlich vorzustellen, dass das der Realität entspricht. Ich lass das einfach mal wirken und stell morgen den Zusammenhang zu Thread her, ok?
http://www.nodeju.com/25413/disturbing-p…s-athletes.html
und:
http://www.dailymail.co.uk/news/article-…-hang-bars.html

Andi M

Unregistered

27

Thursday, August 2nd 2012, 12:33am

es gäbe nicht mal Chancengleichheit, wenn alles erlaubt wäre.
Man stelle sich vor, die Amis (die ja einige Forschungs - und Entwicklungsmöglichkeiten haben) bringen ein SUPERDOPE heraus, das jeden Konsumenten fast unschlagbar macht. Meint hier irgendjemand, daß z.B. die Sportler aus Nordkorea darauf ebenfalls Zugriff bekommen ?

Es bleibt das Problem der ruinierten Gesundheit der Konsumenten. Die Folgekosten davon trägt nämlich die ganze Gesellschaft. Und u.a. aus diesem Grund wehrt sich auch der größte Teil dieser Gesellschaft gegen ein Ausufern dieser Problematik. Mag sein, daß auch der gute alte Fairnessgedanke dabei noch eine Rolle spielt ...

lG

Andi

Dr.Shirota

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28

Thursday, August 2nd 2012, 12:58am

Wenn Alkohol Leistungssteigernd ist, warum steht es dann nicht auf dem Index?

Alkohol steht deswegen nicht auf dem Index, da Dopingkontrollen mehr oder weniger nicht stattfinden, und die Dopinglisten seit ewigen Zeiten nicht mehr aktualisiert wurden.
Ich würde sowieso gerne mal wissen, wer diese Liste erstellt hat, ein Dartspieler kann es nicht gewesen sein, :lol: .
Wenn es einem Profi vor einem Spiel helfen würde, würde dieser einen Kilo "Schei**e" fressen. :ironie:

Freiwillig beginnen nur Alkoholiker an einem Sonntag um 8.00 Vormittag mit dem ersten Bacardi Cola...
Es ist eine scheinheilige Diskussion darüber zu diskutieren, ob Alkohol Doping oder nicht ist.
99% der Profis saufen vor ihren Spielen, und das nicht aus Jux und Tolerei, sondern aus einem Grund:

Sie glauben bzw. wissen aus jahrelanger Erahrung, dass sie so das Maximimum aus ihnen herausholen können.

Das es auch ohne geht zeigt ein Justin Pipe, oder viele viele Jugendliche, die auch ohne Alk phantastische Leistungen bringen, egal ob am Floor oder auf der Bühne.
Aber die "Vorbildwirkung" der Weltbesten, zeigt früher oder später Wirkung.

Persönlich bin ich strikt gegen ein Alkoholverbot, damit aber auch gegen jegliche andere Dopingtests, da es wie schon erwähnt, mMn,"scheinheilig" wäre.
Noch dazu sind Dopingtests sehr kostspielig, und unsere Verbände haben so und so chronisch kein Geld.
"Don´t call it a Comeback, I´ve been here for years!"

Bullcheck

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29

Thursday, August 2nd 2012, 12:59am

http://www.youtube.com/watch?v=q49xYlgoeCo
Fleety hat den Alkohospiegel etwas überschritten, fällt das auch noch unter doping :ver:
" Neu D" Wahl Noch 4 Tage

Die Neue Mart Wirtschaft muss erst Erfunden werden, vielleicht 50% der Rest sozial und .............. :wacko: und 100 % wird es nie geben, in der "Marktwirtschaft" sowieso nicht. Merkel muss nur Machen was sie muss......warten warten und nochmal warten. Regierung (Schwarz u.a) :hmpf: Durchhalten

Dynamite

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30

Thursday, August 2nd 2012, 1:01am

Alkohol erhöht nicht die Konzentrationsfähigkeit, sondern durch den Alkohol schaltest du einfach den Kopf aus und zitterst zum Beispiel nicht.
Also ehrlich gesagt kann ich mir kaum vorstellen dass die Profis sich heute vor den Spielen die Birne weghauen :prost:
Ich kann mir vorstellen, dass Alkohol vielleicht die Nervosität und den Druck von den Spielern nimmt, aber es schränkt doch die Konzentrationsfähigkeit ein, oder nicht ?
Eben nicht. Es gibt da eine Grenze, erst wird man lockerer und kann sich dadurch auch besser konzentrieren. Das ist so leicht beschwipst nehme ich mal an. Überschreitet man die lässt natürtlich die Konzentrationsfähigkeit stark nach, weil man betrunken ist.

Und die Profis haben wirklich eine hohe Schwelle wie ich bewundern konnte, und auch einige andere hier aus dem Forum :!D
Ok, dass hätte ich nicht gedacht, dass Alkohol die Konzentration fördern kann. Aber wie gesagt werden die Profis sich nicht wie früher Wilson und Co völlig abschießen, sondern sich lediglich ein wenig antrinken :dart:
Lieblingsspieler:

Jerry Hendriks :holland: Kim Huybrechts ♥ Gary Anderson :scottland: Michael van Gerwen :holland: Dave Chisnall :england: Simon Whitlock :australia: außerdem natürlich alle Deutschen :germany:

Dr.Shirota

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31

Thursday, August 2nd 2012, 1:07am

http://www.youtube.com/watch?v=q49xYlgoeCo
Fleety hat den Alkohospiegel etwas überschritten, fällt das auch noch unter doping :ver:
Oder zuwenig...

:duw:
"Don´t call it a Comeback, I´ve been here for years!"

Dynamite

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32

Thursday, August 2nd 2012, 1:11am

http://www.youtube.com/watch?v=q49xYlgoeCo
Fleety hat den Alkohospiegel etwas überschritten, fällt das auch noch unter doping :ver:
Der hat eindeutig zu wenig oder gar nichts getrunken. Da sieht man die Drück und die Nerven.
Lieblingsspieler:

Jerry Hendriks :holland: Kim Huybrechts ♥ Gary Anderson :scottland: Michael van Gerwen :holland: Dave Chisnall :england: Simon Whitlock :australia: außerdem natürlich alle Deutschen :germany:

Bullcheck

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33

Thursday, August 2nd 2012, 1:20am

ja, ich denke auch, Toni hatte an diesem abend einfach zuviele respekt gehabt und hatte die hose voll, da mußte sogar wolfi schmunseln :duw:
Eine alkohohlkontrolle wäre bei Fleety angebrachter gewesen. :ironie:
" Neu D" Wahl Noch 4 Tage

Die Neue Mart Wirtschaft muss erst Erfunden werden, vielleicht 50% der Rest sozial und .............. :wacko: und 100 % wird es nie geben, in der "Marktwirtschaft" sowieso nicht. Merkel muss nur Machen was sie muss......warten warten und nochmal warten. Regierung (Schwarz u.a) :hmpf: Durchhalten

34

Thursday, August 2nd 2012, 2:27am

Das es auch ohne geht zeigt ein Justin Pipe, oder viele viele Jugendliche, die auch ohne Alk phantastische Leistungen bringen, egal ob am Floor oder auf der Bühne.
Aber die "Vorbildwirkung" der Weltbesten, zeigt früher oder später Wirkung.

Das mit der Vorbildwirkung könnte aber über kurz oder lang auch in die "kein Alk"-Richtung kippen, allein schon durch die größere Öffentlichkeitswirkung und die höheren Preisgelder - weil Dartspielen dadurch auch für Zielgruppen (sowohl aktiv als auch passiv) hoffähig wird, in denen Alkohol eben nicht "einfach dazugehört". Als Vergleichsbeispiel würde ich da Baseball anführen wollen. Das war vor 80-100 Jahren mal auf der Aktivenseite der - bitte die Formulierung nicht auf die Goldwaage legen - absolute Unterschichtensport, und der typische Baseballprofi war äußerst vertraut mit den klassischen Gesellschaftsrauschmitteln Alkohol und Nikotin. Irgendwann setzte dann die Entwicklung ein, dass Baseball als Sport nicht nur populär war, sondern auch gesellschaftsfähig wurde, Einzug in den Schul- und Unisport hielt und somit auch von höheren Gesellschaftsschichten betrieben wurde. (Nicht falsch verstehen: Auch da wurde und wird natürlich getrunken und geraucht, aber halt meist ohne diesen latenten "das gehört einfach dazu und basta"-Stolz.)

Mittlerweile kommt der Großteil des US-Baseballnachwuchses aus der gesellschaftlichen Mittelschicht, während Baseball-Karrieren aus der Armut heraus eher bei Spielern aus der Karibik und Südamerika anzutreffen sind. Das muss man nicht unbedingt positiv bewerten - im Fußball wird ja auch gern lamentiert, dass es keine "Straßenfußballer" mehr gibt - und Baseball ist definitiv kein Sport mehr, der quer durch alle US-Gesellschaftsschichten betrieben wird, wie es vor vielleicht 50 Jahren mal zwischenzeitlich der Fall war (das ist heute eher Football, teilweise auch Basketball), aber der Sport als solcher war noch nie so lukrativ für seine Sportler wie heute. Und da kommt heute keiner mehr auf die Idee, dass man sich vor dem ersten Inning erst mal ein bisschen Konzentration ansaufen muss, um den kleinen Ball besser verfolgen und treffen zu können.

Was ich damit sagen will: Wenn erst mal die Entwicklung anfängt, dass Profi-Darts von seinem Image als reiner Kneipensport wegkommt, und Pipe und ein paar andere der derzeit aufstrebenden Spieler können da durchaus der Auslöser sein, dann kann sich das unter Umständen recht schnell verselbstständigen. Wobei "recht schnell" natürlich relativ ist - ich würde das bei einer Spielergeneration ansiedeln, also vielleicht 15-20 Jahre.

Peter Kl

Unregistered

35

Thursday, August 2nd 2012, 6:26am

Auch wenn es wieder in die Richtung "muss jeder selbst wissen" geht,zur Zeit müsste man unterscheiden zwischen Neueinsteiger (1-3 Jahre) und Langzeitspieler. Wir haben hier im Forum doch schon die passenden Beispiele. Der Neuling betrachtet Dart meist als (Leistungs)sport ohne Alkohol und Alteingessene sehen Alkohol als dazu gehörend. Ab wieviel das noch Leistungssteigernd ist,hängt doch von jedem selbst ab. Auserdem muss noch unterschieden werden warum jemand nicht trinkt. Wer mit seinem eigenen Wagen fährt, trinkt schonmal nix. Wenn von 100 50 mit dem eigenen Auto zum Turnier fahren,hast du schon die Hälfte nüchtern. Heißt aber nicht sie würden nicht. Aber da sie nach hause kommen wollen,sind sie nüchtern spielen dann gewöhnt.
Fakt ist,je häufiger, je mehr. Die einen sind nach 3 Bier im optimalen Zustand,die anderen brauchen bereits 10 um sich ruhig und belastbar zu fühlen.
Meine Erfahrung früher war,wer besoffen noch am besten spielen kann,gewinnt das Turnier. Ich kenne, wie wohl viele von euch auch,genügend die von sich selbst behaupten ohne nicht so gut spielen zu können. Und da spreche ich nicht von Spielern aus den unteren Klassen. Solange die Profis trinken und nur auf der Bühne während ihres Spiels das Alkohol"verbot" einhalten,solange wird sich im Amateurbereich auch nichts ändern.
Ich denke wenn du von heute auf morgen Alkohol verbieten würdest, würden auf den Siegertreppchen ganz andere Leute stehen.

Gruss Peter Kl

Vulkan

60-Werfer

Posts: 76

Location: zu Hause

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36

Thursday, August 2nd 2012, 10:12am

Tach zusammen,
klar hat es mich auch etwas erschrocken wie ich gesehen habe was da gebechert wird. Ich selber trinke keinen Alkohol, vielleicht liegt es daran.
Die Zeiten in denen die Profis von der Bühne gefallen sind oder auf dem Weg zum Oche geschtützt werden mussten, sind wohl vorbei! Das kann sich keiner mehr erlauben. Die kennen genau ihr Limit und schaffen es diesen Pegel den Tag über zu halten. Ob Pipe da so ein toller Beispiel ist, ich weiß nicht. Wer so ruhig ist wie er, der dreht unter Alkohleinfluß entweder völlig am Rad oder schläft ein.
Ich war übrigens auch in Gladbeck. Wenn der besagte Spieler einer von den unbekannten ist, groß, mittleren alters und mit Brille, dann kann ich nur sagen: OBERPEINLICH! Große Klappe, die 2. Runde nicht überstanden, die Leute an den Nebentischen genervt und nach dem Verlust der Muttersprache munter weiter getrunken. Das letzte mal wurde er schlafend in einem Sessel der Hotellobbi gesehen. DAS hat mit Sport nix zu tun.
Und wenn regelmäßiges trinken von Alkohol Doping ist, was ist denn sich Bult abnehmen lassen, was rein panschen lassen um es dann wieder in sich rein zu pumpen?
:pfeil: Be hard- play Dart :holland:

nrwdarter1989

Unregistered

37

Thursday, August 2nd 2012, 10:27am

http://www.youtube.com/watch?v=q49xYlgoeCo
Fleety hat den Alkohospiegel etwas überschritten, fällt das auch noch unter doping :ver:
Wohl eher unter Dummheit und Selbstüberschätzung. Ich kenne das Video schon lange und dachte erst der wäre nur nervös, aber guckt euch mal das Gesicht an :lollol:

So schlecht ist der eigentlich gar nicht.

This post has been edited 1 times, last edit by "nrwdarter1989" (Aug 2nd 2012, 10:48am)


nrwdarter1989

Unregistered

38

Thursday, August 2nd 2012, 10:40am

Und wenn regelmäßiges trinken von Alkohol Doping ist, was ist denn sich Bult abnehmen lassen, was rein panschen lassen um es dann wieder in sich rein zu pumpen?
Dann muss es halt auch Blutabnahmen geben. Wie z.B bei den Radsportlern.

Man wird nie in den Griff bekommen das keiner dopt, erst gestern wurde bei Olympia wieder eine Turnerin erwischt. In manchen Ländern werden Top-Athleten nur zweimal im Jahr kontrolliert, es gibt da keine Trainingskontrollen!

Grundwerte des Sports, Ethik und Eide haben für manche eben keine Bedeutung.

Für mich sind die Strafen auch zu lasch. Wer einmal erwischt wird lebenslang raus aus dem Sport, direkt beim ersten mal. Keine Bewährung mehr.

Es gab jetzt diesen riesen Skandal im Radsport und man hat trotzdem nicht gelernt, da helfen auch keine harten Kontrollen wenn man nach ein oder zwei Jahren eh wieder mitfahren darf.

Es ist unendlich traurig das ein Sport wie Darts so im Sumpf des Alkohols steckt. In den unteren Klassen und im Hobbybereich ist es wichtiger sich zu besaufen als das Spiel, und in den oberen Klassen wird mit Alkohol gedopt. Ich sags jetzt mal so direkt.

Edit: Und Peter KI genau das meinte ich mit meiner Charakterisierung der beiden Gruppen die es im Dart gibt.

Briefkastenfirma

Unregistered

39

Thursday, August 2nd 2012, 11:22am

Es ist auch nicht wichtig wenn EINER dopt, sondern vielmehr wieviel es nicht machen.
Wenn man schaut wieviele Sportler bei Olympia teilnehmen ist alles unter 10 Super!

Aus eigener Erfahrung weiß ich das z.B. bei "Mensch ärgere Dich nicht" IMMER Einer von Vieren bescheißt!!! :streichel:
Somit ist Mensch ärgere dich nicht schlimmer dran als der Radsport! Haha

Gut und weil du im Olympiathread recht hast mit deiner OT Anmerkung poste ich die Tabelle hier nochmal.

Und zu deinem Einwand, nrw-darter, 0,2 Promille ist ein geringer Wert. Und die Tabelle richtet sich schon nach den DURCHSCHNITTSMENSCHEN!!!

http://www.polizei.hessen.de/icc/interne…5edad490cfa.htm

Übrigens ich bin 1,80 m groß,bin 33Jahre, habe einen mittleren Schulabschluss, habe 2 Kinder und werfe im Schnitt 70-80Punkte. Also absoluter DURCHSCHNITT, und habe auch die 0,2 Promille nach 2 Flaschen Bier erreicht bis sogar auch mehr als überschritten. Somit ist dies durchaus DURCHSCHNITTLICH repräsentativ!
Und diese Wertung ist ein Mittelergebnis aus mehreren Studien.

This post has been edited 2 times, last edit by "Briefkastenfirma" (Aug 2nd 2012, 11:30am)


nrwdarter1989

Unregistered

40

Thursday, August 2nd 2012, 11:29am

Ich hab nochmal einen Edit gemacht. Darin bemängel ich das die Tabelle von der Polizei stammt. Es ist nun mal in dem Fall ihr Job zu dramatisieren und nur die schlimmsten Erscheinungen aufzuzählen.

Und kein Mensch kann mair sagen das ein geübter Trinker bei 0,2 Promille schon Probleme bekommt.


Und für mich ist jeder Doper einer zuviel. Das wirft einfach ein schlechtes Licht auf den Sport.

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